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Seit Erfindung des Buchdrucks oftmals dem Kalender beigegebene Erzählung, Fabel, Anekdote, Sage, Legende, Schwank bzw. Rätselgeschichte oft didaktisch-erbaulichen Inhalts, seit dem 19.  Jahrhundert zum Teil auch für bestimmte Stände, Berufs- oder Interessengruppen (im Adelskalender, Bauernkalender, Ärztekalender, Literaturkalender etc.). Oftmals hatte sie eine volkstümliche Begebenheit zum Gegenstand und basierte zunächst nicht selten auf mündlichem Erzählgut. Im 20. Jahrhundert emanzipierte sich die Kalendergeschichte gänzlich vom ursprünglichen Medium und etablierte sich als eigenständige Kurzprosagattung. Bekannte Verfasser von Kalendergeschichten waren Johann Jakob Christoffel von Grimmelshausen (Der ewig währende Kalender, 1670, Des abenteuerlichen Simplicissimi ewig-währender Calender, 1671) sowie - im 18. und 19. Jahrhundert - die zumeist im Südwesten des deutschen Sprachraums beheimateten Autoren Johann Peter Hebel (Schatzkästlein des Rheinischen Hausfreundes, 1811), Jeremias Gotthelf, Ludwig Anzengruber, Berthold Auerbach und Peter Rosegger. In der Moderne nutzten Oskar Maria Graf, Bertolt Brecht und Erwin Strittmatter die Gattung.


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